2022 war es eine ganz besondere Erfahrung, das Community-Buch “Nachhaltige Bildung. Nachhaltige Schule” herauszubringen. Doch jetzt, im März 2023, hat Media4Teens & Schools Entwicklerin Susanne Braun-Speck, auch Vereinsvorsitzende vom sii-kids & -talents e.V., allein ein Buch geschrieben und bereits auf Amazon als E-Book veröffentlicht :-)

Im Zeitalter der digitalen Medien und der rasanten technologischen Entwicklung ist es entscheidend, dass Schulen ihre Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Zukunft vorbereiten. Eine innovative Methode, dies zu erreichen, ist die Implementierung von webbasierten Online-Schul- oder Schülerzeitungen, die nicht nur als Informationsquelle dienen, sondern auch als wertvolle digitale Lernprojekte fungieren.

Susanne, welche auch Initiatorin und ewiger Coach von erKant.de ist, hat ihre Erfahrungen und Knowhow aus Fortbildungen von Lehrkräften und Schüler:innen, sowie Begleiten von diversen Online-Schülerzeitungs-Gründungen (siehe Referenzen) aufgeschrieben und als Buch veröffentlicht. Es wird gerade noch von einem Deutschlehrer Korrektur gelesen, aber es ist so schon absolut lesenswert und interessant und seit Ende März 2023 bei Amazon als E-Book (Info: Werbe- / Affiliate-Link) veröffentlicht.

Titel:

Media4Schools: Online-Schülerzeitungen als digitale Lernprojekte – auch im Unterricht

Eine Online-Schülerzeitung bietet eine facettenreiche Plattform für digitale Bildung und fördert gleichzeitig die Demokratiebildung. Sie schafft Raum für die Entwicklung von Begabungen, Kreativität sowie unternehmerischen Fähigkeiten und Denkweisen. Indem die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Erstellung der Inhalte beteiligt sind, können sie ihre Lese- und Rechtschreibfähigkeiten verbessern und gleichzeitig soziale, kollaborative und kommunikative Kompetenzen entwickeln.

Die Vorteile einer Online-Schülerzeitung reichen jedoch noch weiter. Durch die Möglichkeit der Teilnahme von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Hintergründen können auch inklusive Ansätze verfolgt werden. Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Schülerinnen und -Schüler können in die Redaktionsarbeit eingebunden werden, was ihnen die Chance gibt, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern und sich aktiv in die schulische Gemeinschaft einzubringen.

Neben den pädagogischen Aspekten bietet die Gründung einer Schülerzeitung auch Spaß und Motivation für die Schülerinnen und Schüler. Sie können an Wettbewerben teilnehmen und ihre journalistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gleichzeitig dient die Schülerzeitung als “Aushängeschild” für die Schule und trägt positiv zum Image der Bildungseinrichtung bei.

Um Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bei der Gründung und Nutzung einer Online-Schul- oder Schülerzeitung zu unterstützen, wurde dieses hilfreiche Buch veröffentlicht.

In dem Buch “Media4Schools: Online-Schülerzeitungen als digitale Lernprojekte – auch im Unterricht” werden verschiedene Methoden und agile Ansätze vorgestellt, die es ermöglichen, das Projekt effektiv außerhalb oder in den Unterricht einzubinden. Es bietet praktische Tipps und Anleitungen für die Umsetzung und zeigt auf, wie Schülerinnen und Schüler ihre Medien- und 4K-Kompetenzen weiterentwickeln können.

Das Buch ist aktuell lediglich als E-Book erhältlich und bietet Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Ressource, um die Vorteile einer Online-Schülerzeitung voll auszuschöpfen und die digitale Bildung in Schulen voranzutreiben.

Bei Amazon als E-Book kaufen (Affiliat- / Werbelink)

Media4Schools: Online-Schülerzeitungen als digitale Lernprojekte im Unterricht – das ist der Titel des Buches, wofür bereits 222 Seiten geschrieben und die ersten Cover-Ideen gestaltet sind. Jetzt ist Deine Meinung gefragt!

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Jetzt schon auf Amazon zu sehen:

Unser Projekt #ukrbt, die Gemeinschafts-Schülerzeitung “Ukraine Bulletin”, ist für einen der Meko-Preise von SH nominiert!

Nachtrag vom 6.4. – wir haben ihn am Ende aber nicht bekommen. Auf dem Foto ist unser Team mit Reinfeldern und Kielern zu sehen, die bei der Preisverleihung dabei waren. Von links: Frank, Susanne, Tobias, Tim, Abdoullah, Koumba und Minoka.

Kleine Anmerkung: Wir fanden es nicht mehr zeitgemäß, dass einige Bewerber “Diversität” als Kriterium nannten. Bei uns ist das selbstverständlich!

Meko-Preis ist die Abkürzung von Medienkompetenzpreis. Nominiert bedeutet, wird sind in der engeren Auswahl. Wie hoch unsere Chance ist, dass wir tatsächlich ausgezeichnet werden? Es gibt 7 Einzelpreise, auf 4 davon könnte unser Projekt passen. Es können aber bis zu 10 Projekte auf einen Einzelpreis nominiert sein. Insgesamt gab es 50 Bewerbungen. Also ist die Chance recht hoch!

Die Preisgelder betragen jeweils 1.000 / 2.000 / 3.000 Euro. Was wir damit machen, falls wir gewinnen? Keine Ahnung. Das Geld landet erst einmal in der Vereinskasse und wird in jedem Fall für irgendwelche Online-Schülerzeitungs-Projekte ausgegeben.

Die Preisverleihung findet am Dienstag 4.4. in Kiel statt, das ab 18 Uhr.

Mehr zum MeKo-Preis SH (Quelle: OKSH):

Die Digitalisierung der Lebens-, Arbeits- und Lernwelten hat mittlerweile so viele Bereiche durchdrungen, dass sie oft kaum noch wahrnehmbar ist. Dies gilt sowohl für konsumtive (TV & Radio) als auch für interaktive Anwendungen (VoD, Social Web, Multimedia). Die Digitalisierung der Medienangebote stellt daher die Vermittlung von Medienkompetenz vor zusätzliche Herausforderungen. Die Erfolge, die in SH bei der Vermittlung von Medienkompetenz erzielt wurden, aber auch die Anstrengungen der Beteiligten, diesen Herausforderungen gerecht zu werden, verdienen und bedürfen einer zusätzlichen Würdigung und sollen einer breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden.

Mit der Auslobung eines Medienkompetenzpreises SH soll diesem Anspruch Rechnung getragen und verschiedene Ziele erreicht werden:

  • Würdigung der Arbeit der in diesem Bereich Tätigen und der für diese Arbeit verantwortlichen Organisationen.
  • Bürgerinnen und Bürger für die Bedeutung dieser Arbeit zu sensibilisieren und über die Vielfalt der Angebote zu informieren.
  • Darstellung der inhaltlichen und methodischen Vielfalt, insbesondere für die Fachöffentlichkeit.
  • Information über das Engagement der Landesregierung und der Anbieter im Netzwerk Medienkompetenz SH.

Mehr Infos dazu:

 

Aus unserem Community-Buch “Nachhaltige Bildung. Nachhaltige Schule”:

Fremdsprachliche Kompetenzen eröffnen Perspektiven über die lokale, persönliche Ebene hinaus und ermöglichen Zugänge zur globalen und digitalen Welt des 21. Jahrhunderts.

Die spanische Sprache wird nicht nur in Spanien, sondern in vielen Ländern Lateinamerikas gesprochen – einer Region, die zum Globalen Süden gehört und häufig im Fokus von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung steht. Spanisch ist zudem im gesamten Bundesgebiet an den weiterführenden allgemein- und berufsbildenden Schulen etabliert und stellt in einigen Bundesländern die am häufigsten gewählte 2. Fremdsprache dar. Angebote zur Begabungsförderung im Fach Spanisch liefern somit einen Beitrag zu einer auf Nachhaltigkeit ausgelegten Unterrichts-Entwicklung.

Fremdsprachlich begabte Schüler:innen lernen schnell, lieben die Abwechslung und sind gerne kreativ. Wie können diese Sprach-Talente nachhaltig in ihrer Potenzial-Entfaltung unterstützt und angeregt werden? Welche Enrichment-Angebote kann ich im Rahmen meiner Möglichkeiten als Spanisch-Lehrkraft im Unterricht verankern, um besondere Sprach-Begabungen in meiner Lerngruppe schon während der Lehrwerks-Phase zu fördern?

Wer diesen Beitrag lesen möchte, findet ihn ab Seite 230 in unserem Community-Buch “Nachhaltige Bildung. Nachhaltige Schule”. Der Download des gesamten Buches ist hier möglich, der Download nur des Beitrags zur Begabungsförderung im Spanisch-Unterricht hier.


Autorin:

Dr. Roswitha Rogge

Lehrerin und Fachfortbildnerin für Spanisch in Hamburg

Ich unterrichte Spanisch an einem Gymnasium in Hamburg und betreue seit 10 Jahren den Arbeitsbereich Spanisch-Fortbildung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (Li). In dieser Funktion habe ich die Hamburger Ausgabe des Spanisch-Vorlesewettbewerbs Leo, leo – ¿qué lees? gegründet, den ich seit 2018 in Kooperation mit dem Instituto Cervantes Hamburg veranstalte.

Neben den Standard-Fortbildungen zu zentralen Prüfungen im Fach Spanisch arbeite ich zu folgenden Interessenschwerpunkten:

  • Begabungsförderung im Fach Spanisch
  • Schulung der Sprachermittlungskompetenz im Spanisch-Unterricht
  • Einbeziehung der Mehrsprachigkeit im Sprachen-Unterricht

Ein noch nicht begonnenes Arbeitsvorhaben ist die Entwicklung eines Konzepts zum Umgang mit Schüler:innen mit muttersprachlicher Kompetenz im fremdsprachlichen Spanisch-Unterricht (“Español como Lengua de Herencia”).

Kontakt-Möglichkeiten:

E-Mail:                               roswitha.rogge@li-hamburg.de

Website:                            li.hamburg.de/spanisch/

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