Das Handelsblatt veröffentlichte am 17. Juni einen Artikel zum Thema Digitalisierung und Beruf, speziell, was Frauen dahingehend erwarten und befürchten. Das, weil IT und Technik typische “Männerdomänen” sind und Frauen seltener im Bereich der Naturwissenschaften, am wenigsten Informatik, studieren. Fragen lauten entsprechend:

Werden Frauen deshalb in Zukunft weniger verdienen? Werden sie beruflich eher durch die Digitalisierung abgehängt, als Männer?

Laut der Studie, auf die sich der Artikel bezieht, ist besonders auffallend: Um Studierende, die ein Staatsexamen als Abschluss anstreben, steht es besonders schlecht. Dabei: Nur 40% der Studierenden, die ein Lehramt anstreben, sieht sich gut auf die digitale Berufswelt vorbereitet. Das heißt im Umkehrschluss? 60% der zukünftigen Lehrer werden während ihres Studiums nicht im Bereich digitale Bildung fit gemacht?

Wie geht es erst den Lehrern, die schon viele Jahre lang im Beruf stehen?

Zitate aus dem Artikel:

„Der Digitalpakt von Bund und Ländern läuft ins Leere, wenn selbst junge Lehrer nicht auf die digitalen Anforderungen vorbereitet sind. Da helfen auch kein schnelles WLAN und digitale Whiteboards.“

„Die angehenden Lehrer und Erziehungswissenschaftler werden mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die zu einem großen Teil in der digitalen Welt unterwegs sind. Wie wollen sie ihnen hier auf Augenhöhe begegnen?“”

In Verbindung mit traditioneller Berufswahl und digitaler Bildung eine Anmerkung von Susanne Braun-Speck, Referentin sowie Betreiberin von media4 teens & schools dazu:

“Frauen arbeiten traditionell gerne als Pädagogen; als Lehrerin oder Erzieherin. Da digitale Bildung endlich umfassend und flächendeckend in die Schullandschaft einziehen muss, klingt es doch eigentlich logisch, wenn Frauen ein paar Semester Medien-Informatik studieren und dann auf Lehramt.

Sie werden demnach nicht in die Digitalsierungsfalle stürzen, nicht durch KI ersetzt, sondern können ihren Traumberuf zukunftsfähig ausführen. Perfekt wäre, wenn sie zukünftig das (zu schaffende) Fach “digitale Medien” unterrichten würden. Das hat auch ganz viel mit Psychologie, Recht, Datenschutz, etc zu tun; ist also weniger Technik-lastig, als oft angenommen!”

Für alle Pädagogen, die längst mit beiden Beiden im Berufsleben stehen, bieten sich Weiterbildungsangebote des IQSH an.

Insbesondere die, die dort unter dem Titel “Media4Schools” angeboten werden. Fünf verschiedene Nachmittagskurse sind geplant und stehen online (auf FORMIX, dem Buchungsportal des IQSH) zum kostenfreien Buchen bereit. Dabei geht es um Medien-Recht, Websites, Wiki´s, Online-Schülerzeitungen und Lernportale planen und entwickeln; um WordPress, Social-Media und Online-Marketing für Schulen, etc.

Welche Media4Schools-Kurse es in Bad Oldesloe, Kreis Stormarn (SH-Süd) gibt, steht auch in diesem Beitrag.


Quellen & Empfehlungen:

Foto: Schüler_mit_Lehrerin_Fotolia: 179998909

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