Beim Epochen- bzw. fächerübergreifendem Unterricht wird das NEBENeinander von Fächern aufgehoben und sich auf ein Thema in der Breite und Tiefe konzentriert.

Entweder findet zum Beispiel eine zeitlang nur 1 Fach statt oder verschiedene Fächer werden als 1 Thema behandelt. Dabei wird das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Epochen dauern jeweils zw. 3 und 6 Wochen.

Projekt- und Epochenunterricht ähneln sich.

Beispiele:

  • „Unsere Stadt“ aus biologischer, historischer, politischer, künstlerischer, geographischer, … Sichtweise
  • “Ägypten” fächerübergreifend in Geographie, Geschichte, Kunst und Ethik auseinander
  • Themen sind auch “Mittelalter”, “Mensch und Wald” oder “Herstellung eines Produktes” (Beispiele aus Jena)

Epochen- bzw. fächerübergreifender Unterricht bietet vernetztes, selbständiges, themenübergreifendes Lernen an, was der jüngsten Hirnforschung entsprechend effektiveres Lernen ist  – es wird mit Kopf, Hand und Herz selbst erfahren. Anders ausgedrückt: Im Epochenunterricht wird ganzheitlich in Zusammenhängen gelernt.

Vorteile von Epochenunterricht:

  • intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff, nicht nur ein “Streifen” des jeweiligen Themas
  • das Erlernte verfestigt sich besser im Gedächtnis ( = bessere Leistung) sodass sich Wiederholungen erheblich verringern
  • Schüler erkennen den Sinn des Lernstoffes besser und das macht sie williger und motivierter
  • logische Zusammenhänge werden erkennbar und wecken das Interesse der Schüler sie lernen, Wissen als Wert zu begreifen und fächerübergreifend und praxisorientiert zu denken (Quelle)

 Weiterführernde Informationen:

Ähnlich wie Epochen- ist Projektunterricht.

 

 

 

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