Das mit dem Intelligenzquotienten ist so eine Sache: Er steht als unsichtbarer Geist hinter jedermanns Stirn; ist nicht greifbar. Die maßgebliche Frage ist: Hat ein hoher oder niedriger IQ Auswirkungen aufs Schulleben?
Der durchschnittliche IQ liegt bei 100 Punkten. Das ist die „goldene Mitte“ de Normalbegabung, in der sich der Großteil unserer Bevölkerung +/- 10 Punkte bewegt (IQ von 90-110).

Eine Abweichung um wenige Punkte (noch als „normal“ einzustufen) funktioniert in der Schule, im Beruf und im Privatleben in der Regel gut. Normalintelligente finden untereinander gegenseitiges Verständnis, kommunizieren auf einer Ebene; ihr Lernverhalten ist ähnlich, etc. – auf kognitiver Ebene, unabhängig von kulturellen Unterschieden. Im Mittel gibt es viele Gleichgesinnte.

Doch ein IQ, der zum Beispiel 30 Punkte UNTER der „goldenen Mitte“ liegt (IQ 69) bedeutet: Dieser Mensch ist minderbegabt; er wird bereits als leicht geistig behindert eingestuft.

Die Gesellschaft erwartet z.B. von Schülern mit solch einer niedrigen Intelligenz NICHT, dass sie sich im normalen Schulumfeld zurecht finden oder die gleiche Leistung wir die „normalen“ Schülern erbringen.

Kaum ein Normalbegabter würde behaupten, er befinde sich mit einem Minderbegabten auf gleichem Niveau … Wird der Minderbegabte aber speziell gefördert und unterstützt, kann er dennoch seinen Teil der Gesellschaft beisteuern. Es gibt Sonder- und Förderschulen, finanzielle Mittel und vieles mehr für sie …

Bei einem hochbegabten Kind liegt der IQ bei mehr als 130 Punkten, weicht also ebenfalls mindestens 30 Punkte vom Mittelfeld ab. Genauso wie das minderbegabte Kind, befindet sich das hochbegabte nicht auf dem gleichen geistigen Niveau wie die Normalbegabten. Aber: Es wird von hochbegabten Schulkinder, etc. verlangt, dass sie sich in der Welt der Normalbegabten zurecht finden. Doch das können sie nicht!

Hochbegabte Schüler weichen in vielerlei Hinsicht von Normalbegabten ab. Es ist eigentlich unzumutbar, ihnen die Hilfe zu versagen, die sie brauchen!

Gehe zur Übersicht “Hochbegabung” oder lies, wie ein Kind das empfindet  “Tränenfluss”

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