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Zum 16. Mal fand im August 2018 das Benefizkonzert ROCK AM SCHLOSS des LIONS Club Stormarn in der historischen Remise von Schloss Blumendorf statt. Die Erlöse daraus gehen an gemeinnützige Organisationen, die bedürftigen Kindern und Jugendlichen aus Stormarn helfen. Der Verein sii-kids & -talents e.V. ging dabei leer aus …

Der Reinfelder Verein hilft nur indirekt sozialschwachen Kindern, in dem er kostenlose Kurse, etc anbietet – siehe Dokumentation. Er ist eingetragener Verein und steuerlich begünstigt, weil er gemeinnützige Bildungsarbeit leistet. Nicht passend zum Auftrag von “Rock am Schloss” … Der LIONS-Club-Vorstand durfte sii-kids nicht berücksichtigen.

Aber: Die Bildungsarbeit, die der sii-kids & -talents e.V. leistet, werden gut geheißen und deshalb rief der LIONS-Club Präsident Dirk Möller am 17.11.18 bei Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck an und verkündete:

“Ihre Arbeit würden wir gerne unterstützen und einen Betrag von 400,- € überweisen!”

Vielen Dank für diese Unterstützung! Die Mitglieder und Vorstandsmitglieder freuen sich, insbesondere die Jugendredakteure von erkant.de, die auch hiervon wieder profitieren werden.

Übrigens steht sii-kids schon eine Weile zudem mit dem LIONS Club in Kiel in Kontakt – dabei geht es um die Jugendbotschafter, die jährlich gesucht werden.

Link zur Website: https://rock-am-schloss.net/

Bildungsmonitor straft Schleswig-Holsteiner Schulen ab.

Erstmals wurde im Bildungsmonitor 2018 der Bereich “Digitalisierung in Schulen” vertieft untersucht. Das Ergebnis zeigt: Deutschland liegt im internationalen Vergleich schwach im Mittelfeld, Schleswig-Holstein bekommt ein “unterdurchschnittlich”.

Der Bildungsmonitor vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln läuft im Auftrag der Initiative “Neue Soziale Marktwirtschaft” (INSM). Er zeigt im internationalen Vergleich, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT-Kompetenzen der Schüler und bei der Forschung Nachholbedarf hat. Innerhalb Deutschlands zeigt sich ein differenziertes Bild: Bayern und Baden-Württemberg zeigen hier Stärken. Schleswig-Holstein und viele der neuen Länder schwächeln. Siehe Factsheet SH. Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM wird in deren Pressemitteilung vom 15.8.2018 wie folgt zitiert: „Für die Digitalisierung brauchen wir eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrerfortbildung, mehr Austausch über innovative digitale Lehr- und Lernkonzepte und vor allem eine regelmäßige Überprüfung digitaler Kompetenzen der Schüler und ihrer Lehrer.“

Konkrete Lösungsvorschläge liefert ein Reinfelder Thinktank

Nicht nur die Bundeskanzlerin möchte jetzt (endlich) die Digitalisierung vorantreiben. Auch ein Elternteam mit einschlägigem Fachwissen aus Reinfeld (Holstein) macht sich Gedanken darüber. Vor den Sommerferien stand bereits die Idee im Raum, ein Lernportal für den Unterricht aufzubauen und jetzt zudem die Position eines Digitalisierungs-Managers in der Schule zu schaffen. Für ein skalierbares Pilotprojekt werden Sponsoren und ein Schirmherr (m/w) gebraucht!

Zum Reinfelder Digitalisierungs-Thinktank-Team gehört Susanne Braun-Speck, die bereits die beste Online-Schülerzeitung Deutschlands 2018 – erKant.de – coachte. Sowie René Krolow (CDU), der in den Sommerferien zur Schülerzeitungsredaktion Kontakt aufnahm, um zusammen herauszufinden, wie die Oberstufe der Immanuell-Kant-Schule in Reinfeld belebt werden kann. Aktiv mitarbeiten wird auch Barbara Hilgert, die Mutter von 3 Schülern und KMU-Beraterin im Bereich “Work 4.0 – Digitalisierung im Arbeitsleben” ist. Krolow ist IT-Projektleiter und Braun-Speck Webdesignerin und Content-Marketing-Fachfrau. Zusammen sind die drei ein fachlich versiertes Team! Die richtigen Fragen aus der Elternschaft, die mit digitalem Arbeiten bisher kaum etwas zu tun hatten, stellt u.a. Team-Mitglied Petra Naethbohm. Letzte Woche lernte sie bei Braun-Speck, wie am PC Bewerbungen erstellt und per E-Mail versendet werden. „Ich bin jetzt Anfang 50 und muss lernen, wie das geht, damit ich meine Tochter unterstützen kann. Ist das nicht eigentlich die Aufgabe der Schule in Zeiten wie diesen?“

Jüngster Bildungsauftrag für Lehrer ist tatsächlich, in allen Schulfächern digitales Lernen und Arbeiten einfließen zu lassen. Doch: Das ist einfacher gesagt als getan, denn vielen Lehrern geht es ähnlich, wie Naethbohm: Sie sind nicht mit PC, Handy und den Möglichkeiten des Internets aufgewachsen.

Das Digi-Thinktank aus Reinfeld v.li.: Susanne Braun-Speck (fast 50j), René Krolow (40j), Barbara Hilgert (44j) & Petra Naethbohm (51j)

Aber wie kann nun digitale Bildung gelernt und gelehrt werden?

“Vor den Ferien war ich u.a. Teilnehmer einer Konferenz mit Lehrern, bei der der Lehrplan durch digitale Lehrinhalte erweitert werden sollte. Hier waren deutlich Umsetzungsprobleme zu spüren, die von Lehrer- sowie Technikmangel, Generationskonflikten und fehlender Praxis herrühren: Woher sollen Knowhow, Technik und Zeit dafür kommen? In der ersten Schulwoche findet dazu eine Veranstaltung in Kiel statt. Sollen da jetzt alle Lehrer von SH zeitgleich hinfahren? Unmöglich.”

In der Konferenz konnte Braun-Speck natürlich Ideen für digitale Lerninhalte liefern und verneinte auch nicht direkt, die Online-Schülerzeitung für Unterrichtszwecke nutzbar zu machen, aber: “Kaum war ich aus der Tür, stand für mich fest: Schülerzeitung soll Schülerzeitung bleiben (der Sinn dahinter hat nichts mit Unterricht zu tun, sondern mit freier Meinungsäußerung und selbstaktivem Wirken) und kann sowieso nicht alle Probleme lösen.”

Denn: Wer würde den rund 65 Lehrern zeigen, wie das online alles geht?

Die Redakteure der Schülerzeitung erKant haben bei Braun-Speck Workshops und/oder Einzelschulungen mitgemacht, und nutzen von ihr erstellte Lernvideos. Ein Schüler absolvierte im Herbst 2017 sogar sein Betriebspraktikum in ihrer Agentur tiefenschaerfe.de, wurde aber danach direkt als “Fachkraft” für das Projekt Schüler-Medien-Lotsen abgeworben. In den Lernvideos sind einige Lerninhalte, die auch im Lehrplan für das Fach “Informatik” stehen, enthalten. Doch all das hat ihr niemand bezahlt, nur beim Finanzieren der Fremdkosten haben ihr ein wenig Sponsoren geholfen, die sie aber selbst über ihren Verein sii-kids &-talents e.V. gewinnen musste.

Fakt ist: In Schulen wird nach wie vor überwiegend Frontalunterricht gegeben. Bei der Online-Schülerzeitung lernen und nutzen die Jugendredakteure allerdings all die neuen selbstaktiven, digitalen Methoden: Projektarbeit mit digitalen Medien, kreatives Arbeiten, Flipped Classroom, blended und online Learning, Recherche im Internet, etc.

Das Wichtigste: Die Jugendredakteure von erKant sind keine Konsumenten von digitalen Lösungen, sondern: sie entwickeln diese und sind Produzenten von multimedialen und interaktiven Online-Seiten, Videos, Audios, etc.

Grafik: mmb Institut GmbH 2018, Quelle: Bertelsmann Stiftung

Chancengleichheit? Soziale Gerechtigkeit?

Ohne gemeinnütziges Engagement würde es in vielen gesellschaftlichen Bereichen ganz anders aussehen. Aber im Bereich Digitalisierung für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit zu sorgen, ist ein ziemlich großes Projekt, denn das Problem fängt in den Privathaushalten ohne PC´s an und setzt sich in den Schulen nur fort. Chancengleichheit finden Schüler übrigens auch in der regionalen Schullandschaft nicht: An der Reinfelder Gemeinschaftsschule gibt es z.B. nur eine Informatiklehrerin. Eine für alle ab dem 9. Jahrgang, die das Wahlpflichtfach “Informatik” haben. 30 Schüler pro Jahrgang. Was soll das bringen? Wie werden die vielen anderen Schüler im Digitalisierung-Zeitalter auf die Zukunft vorbereitet? Anders dagegen sieht es zum Beispiel auf dem Oldesloer Gymnasium aus. Dort haben alle Schüler ab der 8. Klasse Informatikunterricht.

Auf die Frage einiger Lehrer an Braun-Speck, wie die Online-Schülerzeitung für den Unterricht genutzt werden könne, schlug sie etwas Anderes vor: Ein eigenes Content-Management-System als Lernportal für Schüler mit ihren Lehrern inklusive Nutzung der Lehrvideos, die sie für die Schülerzeitung bereits erstellt hat, sowie: Das Geben eines Kurses “Digitale Medien” im Ganztagsunterricht – allerdings nicht mehr pro bono. Im Grunde genommen wäre es aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn nur eine Gruppe von 10, 12 Schülern pro Schuljahr mitmachen könnte. Es müsste flächendeckende Lösungen geben. Für alle Schüler. Bundesweit an 33.000 (Quelle: Statista) allgemeinbildenden Schulen!

Digitalisierungs-Manager für Schulen könnten es leisten.

Als der Reinfelder CDU-Politiker Krolow sich in den Sommerferien an die Schülerzeitung wendete, trafen sich er, Braun-Speck sowie Abiturient und Schülerzeitungsmitglied Marvin Ladwig zum Gedankenaustausch im Mocca am Herrenteich. Ursachen und Gründe wurden gesucht, zum gegenseitigen Verständnis gebracht und Ideen entwickelt. Gesprächsgegenstand waren verschiedene Schulthemen, aktiv wird jetzt vorerst das “Digitale Lernen & Arbeiten in der Schule” in Angriff genommen. Hilgert und Naethbom, seit Kurzem auch Elternvertreter in der Kant-Schule, wollten direkt daran mitarbeiten. SEB-Vorstand Jan Hohmeyer ist natürlich auch ein wenig involviert, zumal er selbst Organisations-Entlastung durch digitale Lösungen braucht. Auch die Lehrer-Digitalisierungs-AG hat sich Braun-Specks Ideen schon angehört – und war begeistert.

Fakt ist: Finanzielle Mittel und Knowhow-Vermittler fehlen bisher, um praktische Lösungen, die Vielen und nicht nur einem Bruchteil der Schüler und Lehrer nutzen, anbieten zu können. Auf Landesebene sind bereits Digitalisierungs-Programme und Fördermittel geplant, wurde Braun-Speck auf Nachfrage per E-Mail mitgeteilt. Aber wie lange dauert es bis zur Umsetzung? Vermutlich viel zu lange für all die Schüler, die spätestens ab der 9. Klasse wissen sollten, wie das digitale Lernen und Arbeiten geht. Fachlich könnten Digitalisierungs-Manager den Schulen liefern, was diese dringend brauchen. Deren Aufgabenkatalog bzw. Berufsprofil ist schon entworfen und dem Lehrer-Digitalisierungs-Team vorgestellt.

Stadt, Wirtschaft und/oder Sponsoren könnten es finanziell möglich machen

Schlussendlich sind es Firmen und Betriebe, die fürs Arbeitsleben digital vorbereitete Jugendliche als Nachwuchs brauchen. “Ein Bekannter von mir entwickelt gerade ein Förderprogramm für Digitalisierungs-Vorhaben von Klein- und Mittelständlern, welches zu 50% aus EU-Mitteln und zu 50% durch Sponsoring aus der Wirtschaft finanziert werden soll – gemeinsam mit dem zuständigen Ministerium. Das wäre vielleicht auch ein gangbarer Weg im Bildungswesen?” Auch eine lokale Finanzierung wäre denkbar, das heißt durch die Gemeinde.

Was das Team hier als Pilotprojekt in einer Schule im Sinn hat, könnte bereits im November starten und nach der Anlaufzeit von circa drei Monaten in der nächsten Schule eingeführt werden.

Lokal starten und dann bundesweit skalieren ist möglich.

Eine Skalierung im ganzen Kreis Stormarn, ja sogar in ganz Schleswig-Holstein und dann bundesweit ist möglich. Frührentner aus der IT-Welt kennt Braun-Speck aus ihrem alten Job (IT-Personalvermittlung) genug (bundesweit). All die mit Trainer- / Dozenten-Erfahrung wären dafür geeignet. Teilzeit reicht. Hauptsache es geht flächendeckend los.

Vereinsvorstand Braun-Speck sucht nun für das Vorhaben “Digitales Lernen und Arbeiten in der Schule“ finanzstarke Partner. Stiftungen, Privatpersonen und Unternehmen könnten bereits ihre Hilfe anbieten und einen Letter of Intent (LOI) senden (formlos, in eigenen Worten), in dem sie erklären, so ein lokales oder kreisweites Pilotprojekt mit der Summe x unterstützen zu wollen. An: kontakt@sii-kids.de. Sofort-Spenden können direkt aufs Vereinskonto gehen: Sparkasse Holstein, IBAN: DE 08 213 522 400 179 094 214 oder über Paypal an spenden@sii.kids.de


Interessante Termine zum Thema:

Weiterführende Informationen & Quellen:

Reinfeld ist 20. Fairtrade-Stadt von Schleswig-Holstein & Sii-Kids ist als Verein dabei.

07. Januar 2018, Reinfeld (SBS) Faire Arbeits- und Umwelt-Bedingungen, fair produzieren und handeln – DAS wünscht sich jeder für sich selbst – weltweit ist damit kaum zu rechnen. Gerade Kinderarbeit ist ein Kernthema des unfairen Produzierens von Kleidung, Lebensmitteln, etc. Reinfeld schob dem jetzt wenigstens auf gedanklicher Ebene einen Riegel vor und ist Fairtrade-Town geworden. Die 20. in Schleswig-Holstein!

2017 arbeiteten zw. 152 + 168 Millionen Kinder weltweit, davon ist ein großer Teil zwischen 5+11 Jahren jung (Daten laut IAO & Unicef).

Der Ehrenbotschafter Manfred Holz vom TransFair e.V. aus Köln übergab im Rahmen des Neujahres-Empfangs der Stadt Reinfeld die Fairtrade-Town Mitglieds-Urkunde an die örtliche Steuerungsgruppe. In erster Linie hatten sich Ines Knoop-Hille von den Reinfelder Grünen, Britta Zankl und Maike Jobst für diese Zertifizierung eingesetzt und führten alle Beteiligten durch den Bewerbungsprozess. Dieser dauerte vom Beschluss im Februar 2017 rund 11 Monate bis zur Übergabe der Zertifizierung.

Von links: Manfred Holz vom TransFair e.V., Ines Knoop-Hille von den Grünen, Britta Zankl (100 Hübschigkeiten); sowie Gerd Hermann (Bürgervorsteher) und Heiko Gerstmann (Bürgermeister) mit Urkunde sowie die Hand mit Rose von Maike Jobst.

Der aus NRW angereiste Holz berichtete den Gästen unter anderem, dass zwar rund 86% der Deutschen das Fairtrade-Siegel aus dem Handel kennen, aber z.B. nur 4% des Kaffee-Konsums mit Fairtrade-Ware gedeckt wird. Dabei gibt es mittlerweile in beinahe in allen Lebensmittelgeschäften Fairtrade-Produkte, nicht mehr nur in Fachgeschäften sondern auch bei Discountern. Die gute Nachricht: Wenigstens jede 4. verkaufte Blume (also 25%) in Deutschland ist bereits eine fair Gehandelte. Ines Knoop-Hille berichtete in ihrer Rede, dass Fairtrade-Blumen erfreulicher Weise bis zu vier Wochen frisch bleiben!

Ein Bild vom Aussteller-Tisch des Reformhauses Reinfeld mit Fairtrade-Produkten zum Probieren.

Beteiligte an der Fairtrade-Initiative aus Reinfeld sind natürlich die Mitglieder der Steuerungsgruppe, siehe oben. Sowie z.B. die gastronomischen Betriebe “Casalinga” und “Mocca”, der Verein der “Landfrauen” sowie Sii-Kids & -talents e.V. , die Kirche, die Matthias-Claudius-Grundschule, die Firmen FAMILA, das Reformhaus-Reinfeld und Blumen-Fischer, etc.

Eine Stadt muss 5 Kriterien erfüllen, um als Fairtrade-Town zertifiziert zu werden.

Ines Knoop-Hille bei ihrer Rede von rund 200 Gästen.

  1. Die Gemeinde muss einen Antrag bzw. eine Bewerbung dafür stellen und erklären, selbst den Fairen Handel zu unterstützen, und in seinen Sitzungen, etc selbst Fair-Trade-Tee und -Kaffee anzubieten.
  2. Eine bestimmte Anzahl von Einzelhandels-Geschäften, Gastronomie-Betrieben, Vereinen, etc müssen mindestens zwei Fair-Trade-Produkte zum Kauf anbieten.
  3. Es muss eine Steuerungsgruppe eingerichtet werden, die Informationen zu Fairem Handel erstellt und für die Verbreitung derer sorgt.
  4. Ebenfalls müssen jedes Jahr mindestens zwei Fair-Trade-Unterstützungs-Aktionen in Form von Veranstaltungen durchgeführt, dies öffentlich und gerne unter Einbindung der Schulen.
  5. Weiterhin spielt Pressearbeit eine entscheidende Rolle: Medienberichte über Fair-Trade-Aktivitäten der Stadt sind vorzuweisen. Hintergrund (Vermutung der Redaktion) ist, dass sich das Gedankengut, welches sich hinter der Fairtrade-Stadt-Zertifizierung versteckt, öffentlich verbreiten soll.

Der Titel Fairtrade-Stadt wird bei der ersten Anerkennung für zwei Jahre vergeben und kann danach durch weitere themenbezogene Aktivitäten verlängert werden.

Logische Schlussfolgerung wäre, dass sich ggf die Kant-Gemeinschafts-Schule ebenfalls um den Titel “Fairtrade-Schools” bemüht.

Autor: Susanne Braun-Speck, tiefenschaerfe.de

Die Fairtrade-Blumendeko hat Blumen-Fischer gespendet.

 

Es macht den Jugendlichen immer mehr Spaß für ihre Schülerzeitung zu arbeiten. Das dazu gehörende Coaching durch den Sii-Kids-Vorstand wird wohl noch eine Weile dauern … Nächster Schritt & Spende werden Schülerzeitungs-Sweat-Shirts sein.

Wer Lust hat, kann hier gerne mitlesen: erkant.de

Seit März steht schon alles im Zeichen der neuen Reinfelder Schülerzeitung. Das unten ist nur einer der Tage, wo der sii-kids-Vorstand mit den Schülern unterwegs war – lustig ist dann schon das Einsammeln derer per Auto: Mädchen sind geradeso auf die Sekunde da oder eine 1/2 Stunde zu früh; Jungs sind zuspät, weil sie sich nochmal umziehen müssen… Klischees halten bei uns nicht stand :-)

So ein Artikel kommt dann dabei raus:

Pferdesportladen “Krämer” eröffnete einen Mega-Store in Reinfeld – weiterlesen …

Sponsoren für die Weiterbildung der Redakteure sowie für die Einrichtung eines Redaktionsbüros, etc. sind sehr willkommen!

-> Sollten Sie auf unser Konto spenden, tragen Sie bitte im Betreff “erkant.de” ein, damit die Spende auch ihrem Zwecks zugeführt werden kann.

Möchten Sie ohne Worte direkt spenden, tun Sie dies gerne per:

  • Banküberweisung an: Sparkasse Holstein,
    IBAN: DE 08 213 522 400 179 094 214
    BIC: NOLADE21HOL
  • oder Paypal; per E-Mail an: spenden@sii-kids.de (dafür müssen Sie selbst ein Paypal-Konto haben)
  • oder per Schenk, postalisch an: sii-kids & -talents e.V., c/o Karla Speck (Kassenwart), Am Weinberg 22, 23858 Reinfeld

Am 15. Juli gab es ein Benefiz-Turnier auf dem Reinfelder Golfplatz. Es war ein reines Damen-Turnier. Diese erspielten einen Geldbetrag von 450 EUR, der an den Verein sii-kids & -talents e.V. ging, aber überwiegend für die Schülerzeitung verwendet werden wird.

Das Turnier begann morgens um 11 Uhr. Währenddessen die Damen 9-Löcher spielten (Scramble 9- Loch) konnten einige der erkant-Redakteure und sii-kids-Mitglieder sowie Vereinsvorstand Susanne Braun-Speck, Coach Marco Buske und einige Eltern das Golfspielen ausprobierten. Unter der Leitung von Christian Loose und Kay Gladigau übten sie den Abschlag sowie das Putten. Abschließend gab es ein kleines Put-Turnier, wobei jeweils Sieger bei den Erwachsenen und Kindern hervorgingen.

Im Anschluss wurde groß aufgetischt und Geschenke verteilt.

Alle anwesenden Schüler bekamen vom Golf-Club einen Selfie-Stick geschenkt; die Damen erhielten eine Rose von sii-kids und das extra aufgebaute Bufett genossen alle. Susanne hielt eine kurze Dankesrede an die Organisatorin:

Claudia Rathje vom Golf-Club hatte all das organisiert.

Sie schrieb nachträglich: „Die Golf-Damen waren ebenfalls sehr angetan von dem Verein und zeigten großes Interesse an der Arbeit des Vereins-Vorstand, was man an den vielen Fragen erkennen konnte. Viele haben mich in den Tagen danach noch angesprochen und waren begeistert von dem Turnier und dem Rahmenprogramm sowie der Auswahl des begünstigten Vereins. Ich denke, dass unsere Spende bei Euch besonders gut angelegt ist.

 

Der Verein sii-kids & -talents unterstützt seit dem ersten Tag die Schülerzeitung und möchte die Einnahmen aus dem Golf-Turnier ebenfalls größtenteils für die Redaktion von erkant.de ausgeben. Vielleicht machen die Redaktions-Mitglieder damit eine Anschaffung für das zukünftige Redaktionsbüro oder einen Ausflug?


Einladung zum Schnupper-Golf-Turnier am 19.8.:

Am Samstag, 19.08.17 um 10 Uhr ist das nächste Schnupper-Golf-Turnier geplant (zum Üben um 9.30 Uhr da sein; Wasser und Snack besser mitbringen). Es geht über 9-Loch. Ein Interessent/Anfägner und ein erfahrener Golfer bilden jeweils ein Team. Der erfahrene Golfer ist für die Schläge vom Abschlag und Fairway zuständig, der Interessent/Anfänger für das Putten (Bild links). Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss.

Hierbei kann mal so richtig Golfluft geschnuppert werden. Anmeldung per E-Mail an: gcreinfeld@gmx.de

Infos und Anmeldung hier – https://www.sii-kids.de/events/85/kanu-tour-auf-der-trave-am-27-5-17/

Gleich beim ersten guten Wetter, nachdem die Reinfelder Badeanstalt technisch aus dem Winterschlaf geholt wurde, veranstaltete sii-kids & -talents am Sonntag, 30.4. nachmittags, ein spontanes Treffen im Forscherlabor.

Einige wenige Clubmitglieder konnten kommen. Überraschend tauchte zudem eine Geburtstagsgruppe mit 7-9 jährigen Kindern auf, deren Eltern vom Event auf Facebook gelesen hatten. Auch eine Gruppe Jugendliche kam kurz vorbei. Diverse Spaziergänger nutzen das offene Tor, um mal aufs WC zu gehen oder einfach mal Platz auf der Bank zu nehmen und auf den Herrenteich zu schauen. Vermutlich hätte sich Kaffee gut verkauft.

Die Kinder hatten einen riesen Spaß!

Es begann mit Keschern auf dem Steg (der natürlich begrenzt war, sodass ggf ins Wasser fallende Kinder maximal bis zum Bauch im Wasser stehen würden), ging über in Wasserfärben in Reagenzgläsern bis hin zu Ballspiel am Strand und auf dem Beachvolleyballfeld. Die “großen” Clubmitglieder Minoka (12) und Silas (10) wurden automatisch zu Animateuren und hatten dabei mindestens genauso viel Spaß, wie die kleinen Gäste.

Created with Nokia Smart Cam

2016 wurden die Grundsteine für das Forscherlabor (kurz: FoLa) in der Badeanstalt in Reinfeld gelegt:  Ein Wohnwagen hinterm Hauptgebäude ist die Basis, worin sich Forscher-Material versteckt: Vom Kescher bis zum Mikroskop. Der Vereinsvorstand von sii-kids und -talents e.V. (Betreiber des FoLa´s) hat nunmehr Angebote für Kita-Gruppen und Schulklassen entwickelt.

Wasser ist und bleibt das Kernthema des FoLa´s.

Ziel ist, selbstaktiv und forschend zu Lernen – mit Spaß! Es gibt derzeit 3 Module. Jedes dauert für sich ca. 90 Minuten. Modul 1 ist für Vor- und Grundschüler mit dem Titel „Was schwimmt und lebt im Teich?“ und kann mit Modul 2 „Wie funktioniert der Wasserkreislauf?“ zusammengelegt werden. Dieses ist aber vor allem für Schüler der 3. bis 5. Klasse vorgesehen, welche auch Model 3. „Der Wasserfußabdruck und Fairtrade“ (bis zur 7. Klasse) mitmachen können.

Wenig Theorie, viel Praxis.

In allen Modulen gibt es klein wenig Theorie; oft gemeinsam in kreativen Mindmaps erarbeitet. Vorrang hat aber die Praxis: Vom Keschern im Herrenteich, Mikroskop-Arbeit, Wasserkreislauf bauen, bis hin zum Gestalten von Fairtrade-Produkten. Im Zusammenhang: Reinfeld stellt gerade den Antrag, um Fairtrade-Stadt zu werden. Sii-kids- und talents e.V. unterstützt dieses Vorhaben.

Halbtags-Projekt oder Tages-Ausflug

Ist ein Ganz-Tages-Ausflug geplant, kann der Forscher-Projekttag um eine Wanderung um den Herrenteich oder Schwimmen erweitert werden (dies, sofern gerade beaufsichtigte Bade-Saison ist). Wichtig: Das Forscherlabor-Angebot ist vom Bade-Betrieb völlig unabhängig und kann ab sofort bis ca. Mitte Oktober gebucht werden. Die Kosten hängen von der jeweiligen Teilnehmer-Zahl und Dauer ab.

Möglich wurde das FoLa durch Sponsoren:

Der Buhck-Stiftung, Raiffeisenbank Südstormarn-Mölln, sowie Firma MDAG-Wasser und Agentur tiefenschaerfe. Natürlich sucht der Verein auch aktuell wieder Sponsoren, um Projekttage möglichst günstig oder sogar kostenfrei anbieten zu können.

Anfragen:

Erzieher, Lehrer, Elternvertreter und andere Gruppenleiter können zusammen mit Susanne Braun-Speck, sii-kids-Vorstand, Termine und Inhalte abklären. Weitere Informationen und ein Termin-Anfrage-Formular sind online, unter: https://www.sii-kids.de/forscherlabor

Presse-Infos

  • Von: sii-kids & -talents e.V. Reinfeld
  • AP: Susanne Braun-Speck, Tel: 0172 – 4 33 22 77; E-Mail: kontakt@sii-kids.de
  • Umfang: 300 Wörter, ca. 2000 Zeichen
  • Fotos: Braun-Speck, freigeben zur Veröffentlichung
  • Download: Text, Foto

Am Dienstag dieser Woche verstand der Komiker Luke Mockrige überhaupt garkeinen Spaß und gab der Schülerzeitungs-Redaktion “erkant.de” aus Reinfeld kein Interview. Am 30.3.17 kam ersatzweise Ole Feddersen, the Voice of Germany Star von 2012 im Team BossHoss und ständiger Tourenbegleiter von Udo Lindenberg – EXTRA für die Redaktion der Schülerzeitung “erKant”!

erKant.de ist die im März entstandende Online-Schülerzeitung, welche Susanne Braun-Speck / sii-kids & talents pro bono unterstützt.

Unser Verein übernahm die Websoftware-Lizenzkosten sowie die Domaingebühren für das 1. Jahr. Das Webportal der Schülerzeitung wurde komplett von unserem Vorstand Susanne entwickelt und hat einen Mindestwert von 2.000 EUR. Außerdem bleibt sie weiterhin Redaktions-Coach, Web-Administrator und Dozent in Sachen kreativem Schreiben, etc.

Schwarzweiß-Foto im Headerbild, Fotografin: Daniela Möllenhoff; Grafik: Susanne Braun-Speck

Mehr lesen unter: https://erkant.de/the-voice-of-germany-star-besucht-kant-schule-heute/