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Die Zukunft ist digital. Die Zukunft hat KI. Die Zukunft braucht kreative Köpfe! Sind  “Kreativität” und “Begeisterung” das, was Menschen zukünftig brauchen? Was die Wirtschaft braucht? Dies ist ein Essay zum Thema „neue Arbeitswelt“ und „Bildung“ im Rahmen der digitalen Transformation, nach einem Gespräch mit Gerald Hüther, Neurobiologe & Autor populärwissenschaftlicher Bücher. Hierin versucht die Autorin u.a., die Zusammenhänge zwischen Bildung / Schulsystem und Wirtschaft / digitale Arbeitswelt herauszukristallisieren.

Als Forscher sieht Hüther die Verbreitung und Nutzbarmachung von Erkenntnissen aus der Hirnforschung als seine zentrale Aufgabe an. Ziel ist, Lebensbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, menschliche Potenziale zur Entfaltung zu bringen – nicht nur im Bereich Erziehung und Bildung. Als Vorstand der „Akademie für Potenzialentfaltung“ berät er hierzu auch auf der Ebene der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen. Autorin dieses Essays, Susanne Braun-Speck, ist seit 1996 in der IT-/Medien-Branche tätig und Mutter eines hochbegabten Mädchens, welche im hiesigen Schulsystem zum „Underachiever“ geworden ist. Mit Gerald Hüther sprach sie erstmalig im Rahmen des XING #NWX19 Events in der Elbphilharmonie in Hamburg und konnte danach mit ihm über seine Sichtweisen und möglichen Lösungen etwas länger sprechen.

Autor des Artikels / copyright by: Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de und sii-kids.de).  Portrait von Gerald Hüther (privat), Foto von der NWX19: #SBraunSpeck

Gerald Hüther eröffnete die NWX19 in der Elphi (Foto: #SBraunSpeck)

 


Auf der „New Work Experience“ am 7. März 2019 ging es um die Arbeitswelt der Zukunft. Gerald Hüther lieferte morgens um zehn Uhr die Auftakt-Rede im großen Saal der Elbphilharmonie. Zusammenfassend erklärte er den Teilnehmern, das Kreativität und selbstbestimmtes Lernen sowie Arbeiten mit Begeisterung zukünftig von noch höherem Wert für Gesellschaft und Wirtschaft sein werden.

Denn: KI – künstliche Intelligenz – wird sehr viele Tätigkeiten von Menschen ablösen. Aber kreatives Denken und Entwicklungsarbeit kann sie nicht leisten! Hier wird der Mensch unersetzlich bleiben.

Damit Kinder kreative Entwickler für die Arbeitswelt der Zukunft werden können, brauchen sie ein Lernumfeld, dass selbstbestimmtes, motiviertes und kreatives Lernen zulässt. Darin liegt die Verbindung zwischen den Themen „Lernen/Bildung“ und „New Work“.

Die Bildungs- / Schullandschaft ist nur ein Abbild unserer Gesellschaft und Wirtschaft.

Dieser Zusammenhang veranlasste den Neurobiologen dazu, die „Akademie für Potenzialentfaltung“ zu gründen. Bei ihr geht es darum, Gemeinschaften entstehen lassen, in der die freie Entfaltung von Talenten und Begabungen möglich ist. Aktuell begleitet er ein Stadtentwicklungsprojekt in Tulln dazu, einer Bezirkshauptstadt an der Donau. Hüther ist so in die gesamtgesellschaftliche Diskussion zur Transformation in die digitale Zukunft geraten. Dafür notwendige Veränderungen sind nicht nur in der Bildung, sondern in der gesamten Gesellschaft, jeder Kommune, jedem Sportverein und natürlich auch in der „neuen Arbeitswelt“ der Wirtschaft notwendig. Dazu sprach er auf der „New Work Experience“

2013 erhitzte er mit dem Buch „Jedes Kind ist hoch begabt” (siehe amazon) die Gemüter. Unabhängig vom Buchtitel wird allgemein zwischen den Begrifflichkeiten „hochbegabt“ und „hoch begabt“ mit Leerzeichen unterschieden. Meinte er vielleicht eher „Talent“ oder „Fähigkeit“? Vielleicht hätte der Titel „Jedes Kind hat ein Talent“ es besser getroffen? Auf jeden Fall ist in jeder Gesellschaft etwas Anderes wichtig und wird etwas Anderes als besondere Begabung bezeichnet. Im Regenwald zählen zum Beispiel mathematische Fähigkeiten gar nichts.

Fakt ist: Mit der heutigen digitalisierten Gesellschaft verändert sich auch, was ein wichtiges Talent ist, und was nicht. Das Industriezeitalter ist vorbei. Heute und in der digitalen Zukunft sind andere Fähigkeiten wichtig, als noch vor wenigen Jahren.

Auf der #NWX19 sprach nicht nur Gerald Hüther davon, dass Mitarbeiter der Zukunft deutlich kreativer sein müssen.

Doch wie kann selbständiges Denken und Kreativität bei Kindern und Jugendlichen sowie Mitarbeitern gefördert werden? Unter welchen Bedingungen können sie ihre Talente entfalten? Wie, fragte sich die Autorin, wieder aktiviert werden, wenn deren Hirn im langweiligen Frontalunterricht von Schulen oder in Firmen, mit festgeregelten Arbeitsalltag, längst abgeschaltet hat?

Neurowissenschaftler Hüther meinte, dafür werden lokale Initiativen benötigt, die Schritt für Schritt vormachen, wie es gehen kann und dafür sorgen, dass sich die Transformation mit der Zeit flächendeckend durchsetzt. Durchaus auch mit digitalen Lernprojekten, wie Media4Schools von sii-kids, bei denen kreative und agile Methoden gelebt und digitales Arbeiten erfahren wird?

Auf jeden Fall wird die Welt in der Zukunft stark digitalisiert sein – Industrie 4.0 heißt sie in der Wirtschaft. In 20 Jahren soll künstliche Intelligenz die Routineaufgaben von Menschen übernommen haben – nicht nur in der industriellen Produktion und dem Autofahren, nein, auch bis hin zu Hochschuldozenten, die Semester für Semester Wiederholungen durchführen. Wiederholungen, feste Abläufe, sind automatisierbar und können grundsätzlich von KI übernommen werden.

Damit der einzelne Mensch in der digitalen Welt von morgen noch eine Rolle spielt, muss er zum Entwickler werden. Zum kreativen Entwickler, der sich für seinen Job begeistert.

Doch: unser Schulsystem fördert kreative und freie Entwicklung nicht; viele Schüler haben aufgrund von starren und langweiligen Unterricht die Lust am Lernen verloren. Kurz: Die Motivation wurde geraubt.

Fähigkeiten können sich nur entwickeln und Leistung entstehen, wenn aus intrinsischer Motivation heraus gehandelt wird. Das heißt, wenn Menschen aus eigener Motivation heraus lernen möchten. Zum Beispiel, weil sie sich für ein Thema interessieren, daran Freude haben oder es ihren Stärken entspricht oder sie sich anderweitig dazu ermutigt fühlen – zum Beispiel, wenn sie sehen, wie jemand anderes Freude an dem jeweiligen Thema hat. Belohnungs- und Bestrafungssysteme zählen dagegen nicht zu den Motivations-Förderern.

Doch welches (Berufs-) Schulsystem lässt Schüler ihre Lerninhalte nach Interesse wählen?

Für alle Schulen gibt es vorgeschriebene Lernpläne, die Lehrer ihren Wünschen entsprechend ausgestalten können. Daraus folgt oft lehrer- anstatt schülerzentrierter Unterricht. Beim schülerzentrierten Unterricht würde das Lerngeschehen wesentlich durch die Lernenden und ihre Interessen, Impulse und Aktionen bestimmt werden. Sie könnten dabei möglichst selbst Etwas erarbeiten, kritisch miteinander diskutieren und Lerntempo und Lernziele weitestgehend selbst bestimmen.

Praktisch wird das aber im allgemeinen sowie beruflichen Schulalltag viel zu selten gelebt, kreatives Arbeiten kaum gefördert und gefordert. Themen Auswählen geht nur im untergeordneten Sinne, zum Beispiel bei Projektarbeiten. Die gibt es in der Regel einmal im Schuljahr für ein Fach oder fächerübergreifend und werden überwiegend Zuhause durchgeführt, anstatt im Unterricht – der bleibt, so wie er bisher war. Außerdem ist das Regelwerk, wie solche Projektarbeiten inhaltlich und optisch gestaltet werden müssen, oft so eng, dass jegliche kreative Entwicklungsfreiheit schon im Ansatz unterdrückt wird.

Doch: Die Zukunft ist digital. Die Zukunft hat KI. Die Zukunft braucht kreative Köpfe!

Was Gesellschaft und Wirtschaft zukünftig an Nachwuchs brauchen, liefert das Bildungssystem bisher kaum. Wie können Begeisterung, Motivation, Kreativität und Lernwille, bei demotivierten Kindern und Jugendlichen wieder entfacht werden? Was braucht es dazu noch? Wie bereiten wir sie auf die Zukunft vor? ….
Der weitere Text wird gerade noch geschrieben …


Nachtrag für Eltern hochbegabter und vermeitlicher ADHS-Kinder:

Gerald Hüther vermittelt als Hirnforscher seit vielen Jahren, dass Schüler, die den Unterricht in der Schule durch (Hyper-) Aktivität stören, nicht nach dem Krankheitsbild ADHS behandelt werden sollten. Das oft verschriebene Medikament „Ritalin“ greift seines Erachtens tief in die Entwicklung des Gehirns von Kindern und Jugendlichen ein und übernimmt die Impulskontrolle – auf Dauer. Es verändert die Gehirnstrukturen nachhaltig, und raubt so viele Fähigkeiten. Da seiner Erfahrung nach insbesondere oft bei Jungs in der vierten Klasse die Diagnose „ADHS“ gestellt wird und sie alle kaum plötzlich „krank“ geworden sein können, kann es kein medizinischer Grund sein, der dazu führt. Vielmehr stellt Hüther das deutsche Schulsystem infrage, was ihn vor Jahren schon in den Mittelpunkt einer generellen Auseinandersetzung zum Thema Bildung stellte.

Autor des Artikels / copyright by: Susanne Braun-Speck (tiefenschaerfe.de und sii-kids.de). Foto oben: Gerald Hüther auf der xing #nwx19 bei seiner Eröffnungsrede im großes Saal in der “Elphi”, Foto: xing

Binnendifferenzierung-Praxisbeispiele

(Autor: SuS) Besonders lebhafte, begabte und kreative Kinder langweilen sich sehr schnell im Unterrricht. Zum einen, weil sie oft schneller begreifen als ihre Mitschüler. Zum anderen, weil es ihnen schwerfällt, nur zuzuhören. Sie agieren lieber selbst und lernen dabei auch besser.

Im Unterricht könnten diese besonders lebhaften, begabten und kreativen Schüler, von den Lehrern „angestiftet“ werden, zum Beispiel Folgendes tun:

Quellenangabe: mit Ideen von A. Schönberg, IQSH, Kiel

Material

  1. Bringe Dein eigenes Material zum Thema mit in den Unterricht, z. B.: Bücher / Zeitungsberichte/ Bilder/ Rätsel/ Texte aus dem Internet…
  2. Erstelle eigenes Anschauungsmaterial, mit dem Du wichtige Zusammenhänge zum Thema darstellst, z.B.: Skizzen/ Mind Maps/ Tabellen/ Lernplakate/ Bilder/ Diagramme/ Collagen/ Tafelbilder…
  3. Erstelle eine Liste mit Internetseiten, die Informationen zum Thema bereitstellen.
  4. Stelle eine Bücherkiste zum Thema zusammen (Schulbücherei / Leihbücherei).
  5. Entwickle, z.B. mit Hilfe eines PC- Programms, Übungsmaterial zum Thema.

Mitarbeit

Wichtig: Damit deine Lehrkraft erfahren kann, dass du gerade „Langeweile im Kopf hast“ oder Wartezeiten sinnvoll überbrücken möchtest, vereinbare (Hand-) Zeichen mit ihr. Sie muss dir ebenfalls mit (Hand-) Zeichen das OK geben, dass du selbstständig arbeiten darfst, wie folgt (Beispiele):

  1. Überlege Dir eine eigenständige Forschungsfrage zum Unterrichtsthema, die Du z.B. anstelle der Hausaufgaben bearbeiten kannst.
  2. Bearbeite weitere Übungsaufgaben, die im Ordner/Ablagefach___________ zu finden sind.
  3. Entwickle während der Stunde ein Tafelbild, das die Inhalte des Unterrichts zusammenfasst.
  4. Erfinde eigene Aufgaben und notiere die dazugehörigen Lösungen, Du könntest sie z.B. als Übungsmaterial zur Verfügung stellen.
  5. Hilf anderen.
  6. Arbeite still an eigenen, komplexeren Aufgaben, die Du in Dein Lerntagebuch einträgst. Dafür musst Du (nach Absprache) keine Hausaufgaben erledigen.
  7. in Wartezeiten: Du könntest ein Buch lesen und eine Buchvorstellung vorbereiten.
  8. Erfinde eigene Rätsel- oder Quizfragen zum Unterrichtsinhalt, die Du am Ende der Stunde vorstellen kannst.

-> Wenn du vor Energie platzt, darfst du auch einmal die Treppen hoch und runter laufen – nach Absprache mit deiner Lehrkraft.

Hausaufgaben:

  • Erstelle Deine Hausaufgaben nach eigenem Ermessen. Diese Regelung gilt, wenn die Klassenarbeiten mindestens mit der Note „gut“ ausfallen.
  • Schreibe eigene Texte, Gedichte oder Geschichten, die Dir zu dem behandelten Thema einfallen.
  • Dokumentiere im Lerntagebuch, wie Du beim Lernen vorgegangen bist.
  • Fällt es Dir schwer, Deine vielfältigen Gedanken aufzuschreiben, kannst Du die Texte (z.B. bei Aufsätzen) auch auf ein Tonbandgerät aufnehmen.
  • Statt der Hausaufgaben kannst Du auch ein Kurzreferat zum Thema halten.
  • Du könntest auch Aufgaben aus einer höheren Jahrgangsstufe bearbeiten (Teil-Akzeleration)
  • Erstelle Übungsmaterial für MitschülerInnen, z.B. in Form von Rätseln / Quizfragen/ Memoryspielen / Arbeitsblättern, …
  • Du kannst die Hausaufgaben durch Unterrichtsprotokolle ersetzen. Wende dazu z.B. die „Fünf- Satz – Methode“ an. Links dazu:

Infos zu Methoden wie Mind Mapping / Rätsel / Lernplakate / … findest Du z.B. hier:

Fragen an den Autor schreibe an: kontakt@sii-kids.de

1. Spende erhalten

Im August spendete uns die Raiffeisenbank Südstormarn/Mölln 2.000 EUR für den Aufbau unseres mobilen Forscherlabors. Damit wir das Projekt tatsächlich realisieren können, brauchen wir … Weiterlesen

Wenn psychische Probleme den Alltag beeinträchtigen

Ein „ganz normaler Tag“ ist für einige Menschen kaum zu überstehen. Für Sozialphobiker, Mutisten, Hypersensible, Autisten oder Menschen mit ADHS werden scheinbar völlig normale Situationen im Alltag häufig zu einem Albtraum.

https://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/verrueckt-previewvideo100.html

Legasthenie kann jeden treffen – auch Hochintelligente

Eltern von 4.-Klässlern bekommen zurzeit Formschreiben der Schulen bezüglich Lese-Rechtschreib-Schwächen (Legasthenie). Das Ministerium für Bildung und Frauen hat erlassen, dass Schüler der vierten Klassen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche gefördert werden müssen. Schritt 1 dafür ist die Testung mit dem Intelligenztest “CFT 20-R” und dem Rechtschreibtest “DRT 4”. Was spricht dafür und was dagegen?

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Bericht-Serie; Teil 2 von 2 (ca. 6.700 Zeichen mit Leerz.)

Hochbegabtenförderung an Schulen

Lübeck & Ostholstein lassen Talente nicht verloren gehen

Hintergrund: Im Oktober 2013 befragte sii-kids & talents e.V. (i.G.) 21 Schulen im Kreis Stormarn und Großraum Lübeck, ob und wie sie Hochbegabte fördern. Die per E-Mail angeschriebenen Schulen sind weiterführende Schulen (ab 5. Klasse), welche laut dem Bildungsministerium Schleswig-Holstein entweder SHiB- und/oder Enrichment-Schule sind. Den Fragebogen haben 13 Schulen ausgefüllt und per Post oder E-Mail zurückgesendet. 12 davon, mehr als die Hälfte, fördern hochbegabte Schüler mit besonderen Maßnahmen. Eine Schul-Übersicht mit Kontakten steht unter: https://sii-kids.de/blog/schulen/ ‎

Eine ganze Reihe von Schulen in Lübeck, Eutin und Bad Schwartau fördert hochbegabte Schüler. Weiterlesen

Bericht-Serie; Teil 1 von 3 (ca. 2.700 Zeichen mit Leerz.)

Sponsoren und Förder gesucht

Finanzamt erkennt sii-kids & -talents als gemeinnützig an

2011 wurde sii-kids als private Initiative, welche hochbegabte und kreative Kinder fördert, in Großhansdorf ins Leben gerufen. Am 2.11.13 fand die offizielle Vereinsgründung mit Sitz in Reinfeld statt. Das Finanzamt hat nun mit Wirkung zum 15.11.13 den Verein als gemeinnützig anerkannt.

1. Vorsitzende ist Susanne Braun-Speck aus Reinfeld. 2. Vorsitzende ist Barbara Heinrich aus Großhansdorf. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt in Kürze (über einen Notar).

Die Vereinsmitglieder kennen die Probleme von besonders begabten und kreativen Kindern: diese passen mit ihren Fähigkeiten, z.B. Neues schneller aufzunehmen, quer und vernetzt zu Denken, nicht in ein Standard-Schulkonzept. Damit diese Kinder ihre Fähigkeiten entdecken und entwickeln können, brauchen sie vertiefende und/oder abwechslungsreichere Angebote, Zeit für selbstbestimmtes sowie projektbezogenes fächerübergreifendes Lernen, etc. Und, ganz wichtig: Gleichgesinnte. Andere Kinder, die auch um die Ecke denken und ihre oft überschäumende Energie aushalten können.

sii-kids & -talents hilft dabei, solche hochbegabten und besonders kreativen Kinder rechtzeitig zu entdecken und sie bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Der Verein i.G. organisiert z.B. Kinder-Kurse, -Projekte und Gleichgesinnten-Treffen und steht z.B. Eltern als Ansprechpartner zur Verfügung. Schwerpunkt der Kurse, etc sind MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (u.a. Bionik) und Technik) sowie Kreativitätsfördernde Inhalte. Weitere Infos stehen unter: www.sii-kids.de

Sponsoren aus der Wirtschaft & private Spender gesucht

„Ohne Moos nichts los“ gilt leider gerade im Bildungssektor. Schulen fehlt Geld für die Einführung und Umsetzung von Maßnahmen; Dozenten für Kurse und Projekte müssen bezahlt, Material angeschafft werden. Und: Viele Eltern haben keinen Cent für außerschulische Angebote übrig. Bedeutet: Für Kinder aus sozialschwachen Familien stehen die Bildungschancen schlechter. Wer den sii-kids & -talents e.V. (i.G.) finanziell unterstützt, fördert insbesondere hochbegabte und kreative Kinder.

Spendenkonto: spenden@sii-kids.de (per paypal)

Statistik: Mehr als 1.000 hochbegabte Kinder. Im Kreis Stormarn gab es (laut der letzten Veröffentlichung (2012) des Statistischen Bundesamtes) rund 41.129 unter 18jährige (also Kinder + Jugendliche). Davon sind statitisch gesehen 2-3 % hochbegabt. Also 1.028 Kinder.

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Übersicht:

Liste/Tabelle mit Kontaktdaten + Ansprechpartnern: Schulen schulen-mit-begabtenförderung-kreis-stormarn-+-luebeck.pdf

Einzelne Schulen mit angefügter pdf (die Umfrage wurde von den Schulen selbst ausgefüllt): Weiterlesen

Essay: Wenn Hochbegabte Kinder sich verspielen.

Zappeln, Sabbeln und Sachen erfinden

Konzentrationsmangel. Bewegungsdrang. Unruhe. Gedankenlosigkeit. ADHS-Verdacht? Viele hochbegabte Kinder bewegen sich ständig und tun häufig etwas, was sie gerade nicht tun sollen. Sie träumen, sie beobachten, sie untersuchen und erfinden was. Immerzu.

Darum sind sie die Letzten in der Gruppe, die z.B. angezogen sind (in Kindergarten, Schule, beim Sport, etc). Darum vergessen sie ständig etwas. Lassen Mützen liegen. Kommen zu spät. Haben ihre Sachen nicht zusammengepackt. Beinahe JEDER wirft ihnen ihre „Langsamkeit“ und ihre „Vergesslichkeit“ als Charakterschwäche vor. Unfair oder? Weiterlesen

Teil 1 der Serie “Hochbegabtenförderung im Kreis Stormarn und Großraum Lübeck”

Kreis Stormarn und Großraum Lübeck

Wie begabungsfreundlich sind unsere Schulen?

Die richtige Schulwahl beinflusst die Entwicklung eines Schülers entscheidend. Gerade Eltern von Kindern mit besonderen Begabungen werfen zum Ende der Grundschulzeit einen tiefen Blick auf die Angebote der weiterführenden Schulen. Welche fördert Hochbegabte? Welche Schule arbeitet mit modernen Lehrmethoden, die den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung entsprechen? Was wird speziell zur Begabungsentwicklung angeboten? Weiterlesen